Wocheninformation und Liturgischer Kalender

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SAMMELSURIUM

Wo die Kirche ist


(5) 12.04.2020

Einen Segen sprechen - etwas Gutes sagen

Ein Segen kann uns stärken in Situationen, die uns zu viel, zu groß, zu ungewohnt, werden. Deshalb dürfen wir Gott, unseren Vater um seinen Segen, seine Zusage immer wieder neu bitten.
(Brigitte Lang-Hrdina, Pastoralassistentin)

Gott, unser Schöpfer und Vater, ist treu.
Er lässt diejenigen nicht allein,
die er ins Leben gerufen hat.
Im Vertrauen auf ihn beten wir:
Der Herr segne uns.
Er bleibe an unserer Seite.
Er sei uns Stütze und Halt.
Der Herr segne uns.
Er heile, was in uns verwundet ist,
richte auf, was in uns darnieder liegt,
und schenke uns die Kraft zum Leben.
Der Herr segne uns, er,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Aus: Gerhardt Alfons: Mit Kranken am Tisch des Herrn; Kommunionfeiern an Hochfesten und Feiertagen


(4) 05.04.2020
Atemübung für zwischendurch
Die derzeitige Situation stellt an alle Menschen neue Herausforderungen: es braucht viele Ideen und Kreativität, um diese Zeit gut zu verbringen. Egal, ob in einer Familie oder alleine, es bringt uns an unsere Grenzen.
Als Mutter stoße ich immer wieder an die Grenzen meiner Geduld mit den Kindern - wir sind es nicht gewohnt, ständig so beieinander zu sein. Allen fehlen die Kontakte zu Freunden und zur Großfamilie.
In solchen Zerreißproben meiner Geduld hilft mir eine bewusste Atemübung, die ich hier vorstellen möchte.
Es geht doch immer wieder neu und das "Sich-einlassen" und "Zulassen" der Dinge, die wir nicht ändern können.

  • Ich nehme die Worte "Einlassen, Zulassen, Loslassen, Seinlassen" in meinen Atem hinein.
  • Das erste Wort beim Einatmen, die nächsten beiden beim Ausatmen, das „Seinlassen“ in die anschließende Atempause.
  • Diese Worte lasse ich einfach ein paar Atemzüge durch mich fließen. Es passiert nichts Großes, aber diese Übung hilft mir im Alltag sehr.

Auch im Hineingehen in die Heilige Woche kann uns der Gedanke des Einlassens auf das Geschehen helfen.
Alles Gute und Gottes Segen für die Karwoche!

Brigitte Lang-Hrdina, Pastoralassistentin


(3) 02.04.2020
Dieser kurze Text erinnert uns daran, dass wir uns immer auf Jesus Christus verlassen können, denn auch in dunklen Zeiten ist er bei uns und macht unser Leben wieder heller.
Sibylla Michal, Pastoralassistentin

Du bist das Licht.
Du bist das Leben.
Du bist die Liebe.

Und dennoch:
In mir ist Dunkel.
In mir ist Tod.
In mir ist Finsternis.

Gerade deshalb:
Sei du mir Licht.
Sei du mein Leben.
Sei du die Liebe.
Damit Ostern werde.
In mir.
aus: Fuchs Guido, Kommunionmeditationen


(2) 29.03.2020
In schweren – auch unbekannten – Situationen fehlen uns manchmal die Worte, auch Worte des Gebetes. In solchen Momenten ist es gut, auf Bewährtes zuückzugreifen. Ich lade Sie ein, dieses Gebet der europäischen Bischofskonferenz zu beten, alleine oder gemeinsam. Im Gebet sind wir verbunden mit den vielen Menschen, die beten und auch mit allen, für die wir beten.
Brigitte Lang-Hrdina, Pastoralassistentin

Gebet der europäischen Bischofskonferenz

Gott Vater, Schöpfer der Welt, du bist allmächtig und barmherzig.
Aus Liebe zu uns hast du deinen Sohn zum Heil der Menschen an Leib und Seele in die Welt gesandt.
Schau auf deine Kinder, die in dieser schwierigen Zeit der Prüfung und Herausforderung in vielen Regionen Europas und der Welt sich an dich wenden, um Kraft, Erlösung und Trost zu suchen.
Befreie uns von Krankheit und Angst,
heile unsere Kranken,
tröste ihre Familien, gib den Verantwortlichen in den Regierungen Weisheit,
den Ärzten, Krankenschwestern und Freiwilligen Energie und Kraft,
den Verstorbenen das ewige Leben.
Verlass uns nicht im Moment der Prüfung,
sondern erlöse uns von allem Bösen.
Darum bitten wir dich,
der du mit dem Sohn und
dem Heiligen Geist lebst und herrschst bis in alle Ewigkeit.
Amen.
Maria, Mutter der Kranken und Mutter der Hoffnung, bitte für uns!


(1) 28.03.2020
Die Menschheitserfahrung zeigt, dass Menschen immer im Gebet, in der persönlichen Hinwendung an Gott, Halt in schweren Zeiten gefunden haben und finden.
Wir Christen haben einen großen Schatz an Gebeten, auch in der Bibel gibt es viele alte, überlieferte Gebete.
Besonders herausnehmen möchte ich hier das Buch der Psalmen. Diese alten Gebete sprechen von Not, Freude, Leid, Krankheit, Bedrängnis, Vertrauen und vielen Themen, die uns Menschen wohl immer beschäftigen.

Psalm 8

2 Herr, unser Herr, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde, der du deine Hoheit gebreitet hast über den Himmel.
3 Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge hast du ein Bollwerk errichtet wegen deiner Gegner, um zum Einhalten zu bringen Feind und Rächer.
4 Seh ich deine Himmel, die Werke deiner Finger, Mond und Sterne, die du befestigt: 5 Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? 6 Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, du hast ihn gekrönt mit Pracht und Herrlichkeit. 7 Du hast ihn als Herrscher eingesetzt über die Werke deiner Hände, alles hast du gelegt unter seine Füße: 8 Schafe und Rinder, sie alle und auch die wilden Tiere, 9 die Vögel des Himmels und die Fische im Meer, was auf den Pfaden der Meere dahinzieht.
10 Herr, unser Herr, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde!

Impulse

  • Lesen Sie den Psalm alleine oder mit anderen gemeinsam langsam Vers für Vers.
  • Lassen Sie Ihren Gedanken dazu freien Lauf, alles ist wichtig und richtig!
  • Legen Sie diese Gedanken bewusst vor Gott!
  • Beten Sie den Psalm noch einmal!

Brigitte Lang-Hrdina, Pastoralassistentin

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Nachlese

Sibylla Michal (Pastoralassistentin)
Liturgische Dienste in der Eucharistiefeier

PASTORALKONZEPT
Pastoralkonzept

Arthur Schwaiger (Diakon)
Die Feier der Eucharistie gemäß dem 2. Vatikanum
(aus dem Gottesdienst vom 01.03.2020, 10:15 Uhr)

Stephan Turnovszky (Weihbischof, Bischofsvikar)
Hirtenbrief (08.12.2019)

Sibylla Michal (Pastoralassistentin)
Mein Fasten (aus dem Gottesdienst vom 24.03.2019)

Brigitte Lang-Hrdina (Pastoralassistentin)
Mein Fasten (aus dem Gottesdienst vom 17.03.2019)

Barbara Doppler (PGR für Bewahrung der Schöpfung)
Mein Fasten (aus dem Gottesdienst vom 10.03.2019)

Stephan Turnovszky (Weihbischof, Bischofsvikar)
Hirtenbrief (10.03.2019)

 

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Über die Pfarre

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