Augustinerkirche

Das letzte Abendmahl (Maulpertsch)

Nachfolgend finden Sie einige Informationen über die Augustinerkirche

Für detailierte Informationen verweisen wir auf den Kirchenführer im Downloadbereich.

Die dem Blut Christi geweihte Kirche hat ihren Namen vom Augustiner-Eremitenkloster, das hier bis 1808 bestand. Obwohl auf dem Pfarrgebiet der Pfarre Korneuburg liegend, ist die Augustinerkirche Eigentum der Erzdiözese Wien.

1338: Kloster der Augustiner Eremiten

1745-73: Neubau von Grund auf

1898: Erneuerung des Turmes

In der Kirche befinden sich ein bedeutendes Werk von Franz Anton Maulpertsch (1724-96), das Fresko "Das letzte Abendmahl", das eines seiner Hauptwerke darstellt. Der Maler bindet die rahmenden Säulen der Architektur in sein Freskengemälde ein.

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Orgel

Die Orgel der Augustinerkirche zeigt einen Prospekt im Rokokostil, wie man ihn selten in Österreich findet. Im Gegensatz zu den barocken Orgelprospekten, die das Instrument möglichst autonom darstellen wollen, wird hier die Orgel durch die zierliche Dekoration gleichsam aufgelöst und vollkommen mit dem Raum verschmolzen. Auch die Orgel ist ein weiterer Beweis dafür, wie sehr die Korneuburger Augustinerkirche als Gesamtkunstwerk gestaltet wurde.

Das rein mechanische Orgelwerk stammt von Gregor Hradetzky aus dem Jahre 1970 und umfasst 17 Register verteilt auf 2 Manuale und Pedal. Ihr Klang entspricht dem weichen und zierlichen Prospekt.



Disposition:

I. Manual: C-g3
Prinzipal 8’
Rohrflöte 8’
Oktave 4’
Flachflöte 2’
Sesquialtera 2f. 2 2/3’
Mixtur 3-4f. 1 1/3’

II. Manual: C-g3
Gedeckt 8’
Prinzipal 4’
Rohrflöte 4’
Oktave 2’
Quint 1 1/3’
Scharff 4f. 1’
Krummhorn 8’

Pedal: C-g3
Subbass 16’
Oktavbass 8’
Choralbass 4’
Fagott 16’

I/Ped., II/Ped., I/II